Die Zeit, in der man sich bei der Erfassung industrieller Umbauten ausschließlich auf veraltete 2D-Papierpläne oder umständliche terrestrische Scanner verlassen musste, geht zu Ende. Für Anlageningenieure war die Erstellung hochpräziser 3D-Raummodelle der Infrastruktur bislang ein logistischer Albtraum, der den Einsatz spezialisierter Drittanbieter und sperriger Ausrüstung im Wert von Zehntausenden Dollar erforderte.
Heute revolutioniert Atexxo Manufacturing diesen Arbeitsablauf. Durch die Entwicklung explosionsgeschützter Gehäuse für LiDAR-ausgestattete Geräte wie das explosionsgeschützte iPhone 17 Pro Max ermöglichen wir Außendiensttechnikern bei ihren routinemäßigen Wartungsrundgängen eine zentimetergenaue 3D-Vermessung direkt vor Ort.
Überwindung der Engpässe bei der herkömmlichen 3D-Vermessung
Zwar liefern hochwertige terrestrische Scanner eine unglaubliche Präzision im Millimeterbereich, doch aufgrund ihres hohen Platzbedarfs sind sie für den täglichen Einsatz äußerst unpraktisch. Das Aufstellen schwerer Stative auf schmalen Laufstegen oder um eng beieinanderliegende Rohrverteiler herum stört häufig den laufenden Anlagenbetrieb. Aufgrund der Kosten und der Einrichtungszeit reservieren Betriebe diese Scans in der Regel für umfangreiche, standortweite technische Basisprojekte.
Dies führt zu einer erheblichen Datenlücke bei kleineren, alltäglichen Änderungen. Wird zwischen den großen Wartungszyklen ein neuer Ventilblock oder ein neuer Rohrabschnitt eingebaut, geraten die digitalen Aufzeichnungen aus dem Einklang mit der Realität, was später zu kostspieligen Fehlern führt.
Der Vorteil mobiler LiDAR-Technologie in wechselhaften Umgebungen
Der Einsatz eines eigensicheren Mobilgeräts mit LiDAR-Technologie (Light Detection and Ranging) schließt diese Lücke. Befindet sich ein Techniker bereits vor Ort, kann er sein zertifiziertes Smartphone einfach auf eine Anlage richten und sofort eine dichte 3D-Punktwolke erstellen.
Hier sehen Sie einen Vergleich zwischen mobilem Scannen und herkömmlichen stationären Verfahren für den industriellen Alltag:
| Funktion | Herkömmliche terrestrische Scanner | ATEX-zertifiziertes mobiles LiDAR-System |
| Hauptanwendungsbereich | Standortweite geografische Referenzdaten | Gezielte Bestandserfassung und schnelle Aktualisierungen |
| Optimaler Erfassungsbereich | Große Entfernungen (bis zu 100 Meter) | Nahbereich (optimal innerhalb eines Radius von 5 Metern) |
| Platzbedarf der Ausrüstung | Sperrige Transportkoffer und schwere Stative | Taschenformat, Handgerät |
| Anforderungen an den Bediener | Spezialisierte externe Vermessungsunternehmen | Intuitive Apps für hauseigene Techniker |
| Datenverarbeitung | Verzögerte Stapelverarbeitung außerhalb des Standorts | Sofortige Darstellung auf dem Gerät und Synchronisierung mit der Cloud |
Um besser zu verstehen, wie sich diese betrieblichen Variablen auf Ihre konkrete Anlage auswirken, nutzen Sie das untenstehende Vergleichstool:
Einen „lebendigen“ digitalen Zwilling mit Daten versorgen
Ein digitaler Zwilling ist nur dann von Wert, wenn er die physische Anlage perfekt widerspiegelt. Werden die räumlichen Daten nur alle fünf Jahre aktualisiert, wird das Modell zu einer veralteten Momentaufnahme.
Indem Sie Ihre Mitarbeiter mit ATEX-zertifizierten mobilen LiDAR-Geräten ausstatten, wird die Aktualisierung des digitalen Zwillings zu einem kontinuierlichen, reibungslosen Prozess. Ein Techniker scannt einen neu installierten Verteiler, die mobile App (wie z. B. RealityCapture, Matterport oder Polycam) verarbeitet das 3D-Netz sofort, und die Datei wird direkt in die zentrale CAD-Plattform der Anlage exportiert.
Dies ermöglicht es Ingenieuren, eine präzise Kollisionsprüfung durchzuführen und sicherzustellen, dass die Ersatzkomponenten tatsächlich passen, bevor sie an den Standort versandt werden. Zudem werden die „Ist-Zustände“ der Anlagen validiert, wodurch kostspielige Änderungen vor Ort während geplanter Stillstände drastisch reduziert werden.
Einhaltung von Vorschriften: Warum Standardgeräte versagen
Das Mitführen eines nicht zertifizierten Consumer-Smartphones in einen klassifizierten Gefahrenbereich stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen Sicherheitsvorschriften dar und birgt katastrophale Zündrisiken. Consumer-Geräte sind nicht dafür ausgelegt, thermische Ausreißer oder Lichtbogenbildung einzudämmen, was bedeutet, dass bereits ein einziger Hardwarefehler eine Explosion auslösen könnte.
Um mobiles LiDAR in Umgebungen der Zonen 1 und 2 rechtmäßig einsetzen zu können, muss die Hardware in einem speziellen Gehäuse versiegelt sein. Atexxo Manufacturing entwickelt diese Gehäuse so, dass sie jede potenzielle Energiefreisetzung streng eindämmen und gleichzeitig die für die präzise Funktion des LiDAR-Sensors erforderliche optische Klarheit gewährleisten.
Häufig gestellte Fragen
Wie groß ist die praktische Reichweite eines eigensicheren mobilen LiDAR-Geräts?
Die in modernen Flaggschiff-Smartphones verbauten LiDAR-Sensoren bieten eine optimale räumliche Genauigkeit bei Entfernungen von bis zu 5 Metern. Sie eignen sich hervorragend für die gezielte Bestandsdokumentation, beispielsweise von Ventilgruppen und strukturellen Befestigungsstellen, weniger jedoch für das Scannen einer gesamten Anlage aus der Ferne.
Wie lassen sich mobile 3D-Scandaten in bestehende Konstruktionssoftware integrieren?
Mobile Scan-Anwendungen exportieren Punktwolken und Netze in universellen Formaten (wie z. B. .PLY, .OBJ und .LAS). Diese Dateien lassen sich direkt in Standard-CAD-Software, BIM-Plattformen und digitale Zwilling-Datenbanken von Unternehmen importieren, ohne dass proprietäre Konvertierungstools erforderlich sind.
Kann ich ein normales Smartphone mit LiDAR in einer ATEX-Zone verwenden, wenn es über eine robuste Schutzhülle verfügt?
Auf keinen Fall. Eine handelsübliche, stoßfeste Schutzhülle bietet keinerlei Schutz vor einer explosionsfähigen Entzündung. Das Gerät muss dauerhaft in einem zertifizierten, explosionsgeschützten Gehäuse untergebracht sein, das streng geprüft und für ATEX- oder IECEx-klassifizierte Zonen zugelassen wurde.